Über Mich und Mehr

Der fotgrafische Werdegang

Von Beginn an habe ich ausschließlich Spiegelreflexkameras benutzt. Ursprünglich war ich ein absoluter Nikon Fan. Ein sogenannter Nikonianer!

Die zu der analogen Zeit letzt benutzte Kamera war eine Nikon F60. Auf einer zweiwöchigen USA Rundreise durch den Mittleren Westen wurde ca. 100 Filme belichtet welche allesamt in einen deutschen Labor bei der Entwicklung und Ausbelichtung ruiniert wurden. Dies war im Jahr 1998. Von den gut 3600 Aufnahmen waren nur eine handvoll  wirklich brauchbar. Viele Negative und Dias wurden einfach abgeschnitten und entsorgt, denn aus einem  offiziellen 36er Film holte meine Kamera bis zu 40 Aufnahmen raus. Auf sämtlichem Material befanden sich Kratzer. Ein besonder dicker Kratzer verlief imm an der gleichen Stelle. (An meiner Kamera lag es nicht, die wurde nämlich bei Nikon auf Fehler überprüft.) Man kann sich nun vorstellen um welche Summe es sich bei den Entwicklungen und den Abzüge handelte. Die Abzüge wurden dreimal reklamiert und die Negative und teils auch Dias wurden nachkoloriert und dabei immer mehr versaut. Letztendlich musste ich aus Kulanzgründen aber nicht alles bezahlen. Nach diesem Vorgang und der Tatsache keine Rechtsansprüche zu haben, weigerte ich mich jemals wieder Film- bzw. Diamaterial in ein Labor zu geben. Nicht nur weil die Erinnerungen an einen grandiosen Urlaub ruiniert waren.

Aus diesem Grund wechselte ich zur digitalen Fotografie. Da ist man, wenn Fehler gemacht werden, wenigstens selbst für das Ergebnis verantwortlich.

Die letzte benutze digitale Spiegelreflexkamera war eine Nikon D200 mit einer sehr umfangreich gewachsenen Ausrüstung. Mit dem Umstieg auf Digitalkameras musste natürlich auch ein leistungsgerechter Computer her. Schon immer baute ich meine Computer selber. Mitlerweile ist ist es aber so, dass sich selber bauen nicht mehr wirklich lohnt. Die Preise sind in der letzen Zeit doch gewaltig gefallen.

In meiner gesamten digitalen Fotozeit unterhalte ich auch eine eigene Webseite. Hobbymäßig beschäftigte ich mich mit Webdesign und so sind im laufe der vielen Jahre unzählige Neuauflagen meiner Webseite entstanden, sogar Webseiten für Freunde.  Irgendwann legte ich dann aber die endgültige Adresse „ME-Bilder“ fest.  Selbst diese Webseite ist nun zum neunten mal Neu aufgelegt.

Ende 2015 bin ich von der Spiegelreflexfotografie auf eine spiegellose Systemkamera gewechselt.

Es heißt ja immer „man wird nicht jünger“ deshalb wollte ich weg von dem Gewicht und der doch reichhaltigen Ausrüstung, welche in der Regel immer in einem Rucksack mitgeführt wurde. Einschneidendes Erlebis war, dass ich die gesamte Ausrüstung in Südtirol auf 2600 m. ü. NHN wuchtete und die Kamera  nicht ein einziges mal hervorholte. Das war dem absolut miesen Wetter und der Null Sicht geschuldet.

Also habe ich die Spiegelreflexfotografie aufgegeben und wechselte auf eine MFT [ Micro Four Thirds ] Systemkamera. Das Zeichen für MFT sieht so aus.

MFT Logo
Logo für MFT

Da ich Qualität überaus schätze, Panasonic und Olympus die Entwickler des MFT Systems sind,  bin ich bei Olympus gelandet. Olympus Kameras und Objektive kann man in der Regel über deren Webseite zwei Tage testen. Durch einen glücklichen Umstand konnte ich die Olympus OM-D E-M10 mit zwei Objektiven jedoch zwei Wochen testen. Nach diesem Test entschied ich mich dann jedoch für das Flagschiff die  Olympus OM-D E-M1 gleich mit Batteriegriff HLD-7 und einem M.Zuiko  12-40mm f/2.8 Pro  und einem M.Zuiko Digital ED 40-150mm f/4.o-5.6 R Objektiv.

So sieht die Kamera aus mit Batteriegriff und dem pro Objektiv.

Olympus OM-D E-M1 mit Batteriegriff und M.Zuiko 12-40mm f/2.8 Pro Objektiv
Olympus OM-D E-M1 mit Batteriegriff und M.Zuiko 12-40mm f/2.8 Pro Objektiv

Ich habe diesen Wechsel nie bereut, obwohl ich meine Nikon D200 sehr zu schätzen wusste und äusserst gerne einsetzte! Unter Berücksichtigung der fortschreitenden Techniken und den Möglichkeiten, betrachte ich den Wechsel heute jedoch auch als absolut unumgänglich. Dies hat aber natürlich auch mit dem jetzigen tatsächlichen Gewicht der Ausrüstung und meinen körperlichen Gebrechen zu tun.